{"product_id":"baseninfusion-1-4-nach-dr-van-limburg-stirum","title":"Baseninfusion 1,4 % nach Dr. van Limburg Stirum","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTherapieempfehlungen\u003c\/strong\u003e:\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eEs gibt Hinweise darauf, dass die Eigenschaften der im Produktenthaltenen Substanzen einen positiven Effekt bei Gesundheitsstörungen der genannten Indikationen haben können\u003c\/strong\u003e:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003emetabolische Acidosen (möglichst mit der venösen Blutgasanalysenachgewiesen oder über venöse Bluttitrationen oder über klinisches Bildmit folgenden Laborhinweisen: Kalium hoch, Natrium tief, Chlorid hoch, Kreatinin hoch, Blutzucker hoch, Laktat hoch, Anionenlücke–anorganische Säuren, Ketokörper\/Acetoacetat\/Butyrat)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eOsteoporose – Akuttherapie bei Frakturen\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003enach urologischen Eingriffen\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eallgemeine Regeneration und nach allen Arten von chirurgischen Eingriffen\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003ealle Formen von entzündlichen Schmerzen, Gicht\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eErkrankungen des Gastrointestinaltrakts, u. a. Gastritis, Reizdarm, Colitis ulcerosa, Mb. Crohn\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eentzündliche Erkrankungen der Haut\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eallergische Beschwerden, u. a. Histaminintoleranz, Laktoseintoleranz, Nahrungsmittelallergie, allergisches Asthma\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePositive Effekte\u003c\/strong\u003e:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eDer Paradigmenwechsel in der Säure-Basen-Medizin nach van Limburg Stirum besteht darin, dass wir uns vom vereinfachten Dogma der allgemeinen „Übersäuerung“ lösen. Nicht jeder Mensch ist per se übersäuert, und eine pauschale Alkalisierung ist keine universelle Lösung. Physiologisch sind beide Extreme problematisch: Sowohl Acidose als auch Alkalose beeinträchtigen Regulation, Elektrolytverteilung, Sauerstoffabgabeund mitochondriale Funktion. Besonders relevant ist, dass der Alkalose-Tod pH-mäßig näher am Normbereich liegt als der Acidose-Tod, somit„mehr basisch“ also keineswegs automatisch sicherer ist. Im Zentrum steht daher nicht ein isolierter pH-Wert, sondern die Regulationsfähigkeit des Organismus und seine metabolische Balance.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eDie Baseninfusion 1,4 % nach Dr. van Limburg Stirum ist eine reine Bicarbonat\/Lactat-Infusionslösung. Es ist keine physiologische Kochsalzlösung als Trägerlösung verwendet worden, die oft einen pH-Wert von 5,0 aufweist.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e1,4 % sind peripher venös gut verträglich mit ca. 330 mOsm. Diese Konzentration ist Standard bei klassischen Anwendungen, von der Dialysebis hin zur Pädiatrie. 1,4 % sind nicht „extrem“ alkalisierend und bieteneine gute Balance zwischen Wirksamkeit und Verträglichkeit.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eAntientzündlich\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eRegenerativ – anabol\/entspannend–Wachstum\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eSchmerzlindernd bei entzündlichem Rheuma und anderen entzündlichenErkrankungen\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eFiebersenkend\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eFörderung anaerober Energieproduktion\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eBlutdruck systolisch senkend, diastolisch anhebend\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eParasympathikoton\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eDetox-fördernd\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eDie Haut benötigt ein leicht saures Milieu, damit ihre Barrierefette stabil bleiben. Basen erhöhen den pH, stören diese Lipidstruktur, dadurch geht mehr Wasser verloren und die Haut trocknet aus. In bestimmten therapeutischen Fällen kann dies von Vorteil sein.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eExtrazelluläre Entsäuerung\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAnwendung\u003c\/strong\u003e: i.v., diese Infusionslösung ist anwendungsfertig\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eInfusionsbesteck\u003c\/strong\u003e: Intrafix® Air P\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eLaufzeit\u003c\/strong\u003e: 60 Minuten bei 500 ml\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTherapiezyklus\u003c\/strong\u003e: 1 x pro Woche bis 1 x pro Monat, abhängig vom Gesundheitsstatus des Patienten und von der Entwicklung des Säure-Basen-Haushalts – möglichst mit der venösen Blutgasanalyse überwachen. Der Urin-pH ist für die Kontrolle nicht geeignet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eZeitraum\u003c\/strong\u003e: 6 Wochen, abhängig vom Gesundheitsstatus des Patienten\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNebenwirkungen\u003c\/strong\u003e: Bei einer Dislokation des Butterflys oder zu schneller Applikation kann es zu einer Venenwandreizung, Venenentzündung und Thrombophlebitis kommen. Bei der Pufferung entsteht vermehrt CO2, das über die Lunge abgeatmet wird. Eine ungestörte Ventilation muss gegeben sein, denn ein drastischer Anstieg des pCO2 führt zu einer Verstärkung der intrazellulären Acidose.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie mitochondriale Funktion verlangsamt sich. Wenn sich das Zellinnere ins Alkalische verschiebt, kann sich die protonenmotorische Kraft reduzieren. Zudem steht weniger Dihydrogenphosphat für die ATP-Bildung zur Verfügung. Dies findet vor allem bei Mitochondriopathien statt, insbesondere in Zusammenhang mit schwerer Hypokaliämie, starkerrespiratorischer Alkalose, mitochondrialer Dysfunktion, ROS-bedingter Membraninstabilität und bei alternden Zellen mit geringer Reservekapazität.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eGegenanzeigen\u003c\/strong\u003e: Alkalosen, Hypokaliämie, Hypokalzämie, Hypernatriämie, hyperosmolare Zustände, Hypoventilation, respiratorische Azidose, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, Lungenödem, Hypertonie, schwere Nieren- und Lebererkrankungen, Laktatazidose (durch mitochondriale Störung ausgelöst), diabetische Ketoazidose (signifikante Volumenbelastung möglich), Diuretikabehandlung (Kontraktionsalkalose), Arteriosklerose.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWarnhinweis und Vorsichtsmaßnahmen\u003c\/strong\u003e: onkologische Erkrankungen: Anwendung nur nach individueller ärztlicher Abwägung und arterieller Blutgasanalyse. Hintergrund ist die Annahme, dass ein relativ alkalisches intrazelluläres Milieu proliferative und antiapoptotische Prozesse in Tumorzellen begünstigen kann, während intrazelluläre Azidose apoptotische Mechanismen fördern könnte. Tumorzellen weisen zudem häufig eine veränderte pH-Regulation mit intrazellulärer Alkalose und extrazellulärer Azidose auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWechselwirkungen\u003c\/strong\u003e: Die Alkalisierung des Harns durch Hydrogencarbonat bewirkt einebeschleunigte Elimination von sauren Arzneistoffen und eine verzögerte Elimination vonbasischen Arzneistoffen. Funktionelle Wechselwirkungen mit Glucocorticoiden, Mineralocorticoiden, Androgenen und Diuretika, die die Kaliumausscheidung erhöhen, sindmöglich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eHinweis für Ärzte und Therapeuten\u003c\/strong\u003e: Grundsätzlich legt bei Individualrezepturen der Arzt\/Therapeut die Indikation fest. Der Vorschlag ist lediglich eine Empfehlung für eine Therapieoption, wobei die Dosierung und Häufigkeit der Anwendung allein in der Entscheidung des Arztes\/Therapeuten liegt. Der behandelnde Therapeut ist für die Behandlung verantwortlich und muss die jeweilige Applikation vor Behandlungsbeginn individuell für jeden Patienten prüfen und beurteilen. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte.\u003c\/p\u003e","brand":"rezeptur.de","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53219164455136,"sku":"8123736","price":33.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0623\/0818\/8384\/files\/Baseninfusion1_4_Dr.vanLimburg.webp?v=1782399423","url":"https:\/\/rezeptur.de\/products\/baseninfusion-1-4-nach-dr-van-limburg-stirum","provider":"rezeptur.de","version":"1.0","type":"link"}