{"product_id":"leaky-gut-infusion","title":"Leaky-Gut-Infusion","description":"\u003cp class=\"p1\"\u003e\u003cstrong\u003eTherapieempfehlungen\u003c\/strong\u003e:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli class=\"p3\"\u003ezur Unterstützung bei erhöhter intestinaler Permeabilität, Leaky Gut\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p3\"\u003ezur Förderung der Schleimhautregeneration und Barrierefunktion\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p3\"\u003ebei mitochondrialer Dysfunktion (mitotrop) und gestörtem Energiestoffwechsel\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p3\"\u003ezur Unterstützung der Regulation des autonomen Nervensystems als Voraussetzung für eine effektive Therapie der intestinalen Barrierefunktion\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p3\"\u003ebei chronischer Erschöpfung und Regenerationsbedarf im Kontext intestinaler Belastungen\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p3\"\u003ebei eingeschränkter Resorption oraler Mikronährstoffe infolge gastrointestinaler Dysfunktion\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp class=\"p1\"\u003e\u003cstrong\u003ePositive Effekte\u003c\/strong\u003e:\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eL-Alanyl-L-Glutamin:\u003c\/strong\u003e ist die stabilere Form von Glutamin (wird im Körper zu Glutamin gespalten). Unterstützung der Darmzellen; Enterozyten nutzen Glutamin als Energiequelle. Kann bei Stress\/Erkrankung die Darmbarriere unterstützen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eL-Glycin:\u003c\/strong\u003e Enterozyten nutzen Glycin für Energie- und Stoffwechselprozesse und Aufbau von Glutathion. L-Glycin wirkt als Neurotransmitter, verbessert Schlaf und Regeneration, beruhigender Einfluss auf das vegetative Nervensystem. \u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eL-Lysin:\u003c\/strong\u003e Lysin ist eine essenzielle Aminosäure, nötig für Zellteilung und Gewebereparatur des Darmepithels, ist beteiligt an Antikörperproduktion. Indirekter Schutz von Schleimhäuten. Lysin wird zu Hydroxylysin umgewandelt, wird verwendet für die Quervernetzung von Kollagenfasern und stützt die Basalmembran unter dem Epithelgewebe.\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eAcetyl-L-Carnitin:\u003c\/strong\u003e transportiert Fettsäuren in Mitochondrien.\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eTaurin: \u003c\/strong\u003eoptimiert die Mitochondrienbiogenese durch eine Modifikation der t-RNA der Mitochondrien, unterstützt Gallenfluss, Fettverdauung, antioxidativen Schutz, ist beteiligt an Phase II der Leberentgiftung (Konjugation). Taurin unterstützt im Nervensystem die beruhigende Wirkung des Neurotransmitters GABA, Schutz vor Übererregung.\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eCholinchlorid:\u003c\/strong\u003e Vorstufe des Neurotransmitters Acetylcholin und beteiligt an der Signalübertragung im Nerven- und Muskelgewebe. Cholinchlorid moduliert den Blutdruck, verringert die Herzfrequenz, steigert die Magen-Darm-Bewegungen, senkt den Augeninnendruck, verengt die Bronchien, wirkt muskulär und psychisch entspannend. Cholinchlorid fördert den Gallenfluss von der Leber über die Gallenblase in den Dünndarm und unterstützt die Leberentgiftung Phase II; oxidiertes Cholin (Betain) dient als Methylgruppendonator.\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eMagnesium:\u003c\/strong\u003e wirkt als Calciumantagonist und kann durch Reduktion der Katecholaminausschüttung sowie direkte vasodilatatorische Effekte die Mikrozirkulation unterstützen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eVitamin C: \u003c\/strong\u003eträgt durch Stabilisierung von Stickstoffmonoxid (NO), Hemmung der Thrombozytenaggregation und antioxidativen Endothelschutz zur Gefäßfunktion bei. Eine adäquate Mikrozirkulation ist Voraussetzung für die Versorgung und Regeneration der intestinalen Schleimhaut.\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eBiotin:\u003c\/strong\u003e fungiert als essenzieller Cofaktor von Carboxylasen und ist zentral für den Fett-, Glukose- und Energiestoffwechsel.\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eVitamine B1–B3:\u003c\/strong\u003e fungieren als essenzielle Cofaktoren im Energiestoffwechsel und sind maßgeblich am Übergang von der Glykolyse zum Citratzyklus (Pyruvat-Dehydrogenase-Komplex) sowie an den Reaktionen des Citratzyklus und der Atmungskette beteiligt. Vitamin B3 dient als Vorstufe von NAD+, einem zentralen Elektronenakzeptor für Redoxreaktionen, der die Energiegewinnung in der mitochondrialen Atmungskette ermöglicht.\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eVitamin B6:\u003c\/strong\u003e wird in die aktive Form Pyridoxal-5-Phosphat überführt und wirkt als Cofaktor in zahlreichen enzymatischen Reaktionen, insbesondere im Aminosäurestoffwechsel. Es ist an der Biosynthese von Neurotransmittern (u. a. Serotonin, Melatonin, GABA), der Hämoglobinsynthese sowie am Homocysteinmetabolismus beteiligt. Darüber hinaus spielt Vitamin B6 eine Rolle bei der Synthese von Myelin und Prostaglandinen und moduliert immunologische Prozesse, unter anderem durch Förderung antiinflammatorischer Zytokine wie IL-10 sowie durch Beeinflussung Th1-assoziierter Immunantworten. \u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eHydroxycobalamin:\u003c\/strong\u003e ist an der DNA-Synthese, Zellteilung und dem Homocysteinmetabolismus beteiligt und unterstützt damit die Regeneration der intestinalen Schleimhaut. Zudem trägt es zur normalen Funktion des Nervensystems bei, was indirekt für die Regulation der Darmfunktion und Barriereintegrität relevant ist. \u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eD-Panthenol:\u003c\/strong\u003e ist Vorstufe von Coenzym A, einem zentralen Cofaktor im Energie- und Fettstoffwechsel. Es moduliert entzündliche Signalwege (u. a. NF-κB), unterstützt die Synthese von Nebennierenhormonen, fördert die Darmmotilität und trägt zur Wundheilung sowie Regeneration der intestinalen Schleimhaut und Stabilisierung der Darmbarriere bei.\u003c\/li\u003e\n\u003cli class=\"p2\"\u003e\n\u003cstrong\u003eZink und Selen:\u003c\/strong\u003e fungieren als essenzielle Cofaktoren in der DNA- und Proteinbiosynthese und unterstützen Reparaturprozesse, die für die Regeneration der intestinalen Schleimhaut von Bedeutung sind. Zink trägt zusätzlich zur Stabilisierung der Darmbarriere bei, während Selen über antioxidative Enzymsysteme (u. a. Thioredoxinreduktase) zur Regulation von Zellschutz und Apoptose beiträgt.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eNebenwirkungen: \u003c\/strong\u003eHoch dosierte Aminosäuren können venenreizend sein. Eine Dislokation des Butterflys ist zu vermeiden.\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eL-Alanyl-L-Glutamin:\u003c\/strong\u003e motorische Unruhe, Schlafstörungen, bei zu schneller Infusion Schüttelfrost, Übelkeit und Erbrechen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eTaurin:\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003eÜbelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Hypotonie bei zu schneller Infusion.\u003c\/span\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eNatriumascorbat:\u003c\/strong\u003eGelegentlich können Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen, Kribbelgefühl im Arm sowie kutane Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Sehr selten wurden Erbrechen, Durchfall, Schüttelfrost und Temperaturanstieg beobachtet. Eine Beeinträchtigung des Vitamin-K-Metabolismus mit möglicher Verlängerung der Blutungszeit ist möglich. Zudem kann die Glukosemessung, insbesondere bei CGM-Sensoren, zu falsch erhöhten Messwerten und Fehlinterventionen führen. Bei G6PDH-Mangel besteht das Risiko einer akuten hämolytischen Anämie. Eine Kontrolle relevanter Laborparameter wird empfohlen. In Einzelfällen kann bei Patienten mit Atemwegserkrankungen akute Dyspnoe auftreten. \u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eMagnesium:\u003c\/strong\u003e Es treten gelegentlich ein schwaches Wärmegefühl und ein Flush (Hautrötung) auf. Es kann zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Kribbeln, Schwitzen, Erregung, Unruhe, Schläfrigkeit, Verlangsamung von Herz- und Atemtätigkeit und sehr selten zu Bradykardien, Überleitungsstörungen und peripherer Gefäßerweiterung kommen. Darüber hinaus kann es bei parenteraler Applikation von Magnesium zu Überdosierungen kommen mit Magnesiumintoxikationen wie zentralnervösen Störungen, Muskelschwäche, Atemdepression, Reflexausfällen, Müdigkeit, Paresen, Herzrhythmusstörungen, Koma. \u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eB-Vitamine:\u003c\/strong\u003e Überempfindlichkeitsreaktionen sind möglich mit Schweißausbrüchen, Tachykardie, Hautreaktionen. In seltenen Fällen wurde über anaphylaktische Reaktionen auf intravenöses Thiamin berichtet. Längerfristige Überdosierung von Vitamin B6 kann zu Neurotoxizität führen. ALT, AST steigen durch Vitamin B6 an. \u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eHydroxycobalamin:\u003c\/strong\u003e sehr selten Akne, ekzematöse u. urtikarielle AM-Reaktionen, Nesselfieber, Juckreiz. \u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eNicotinamid: \u003c\/strong\u003evereinzelt Blutdrucksenkung, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit; Nicotinamid 200 mg kann nach der Infusion vorübergehend zu einem leichten Anstieg des Blutzuckers führen. \u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eSelen:\u003c\/strong\u003e Bei langfristiger Überdosierung kann es zu Haarausfall, Nagelveränderungen und Kribbeln oder Taubheit in Händen\/Füßen (Nervenreizung) kommen. \u003c\/span\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eGegenanzeigen: \u003c\/strong\u003enicht anwenden bei Kindern unter 6 Jahren. Nicht verabreichen bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance \u0026lt; 25 ml\/min), schwerer Leberinsuffizienz, schwerer metabolischer Azidose, Hypoxie. Bei eingeschränkter Funktion des Herzens und bei Albuminmangel wird eine Anpassung der Individualdosis empfohlen. Patienten, die Betablocker einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko für eine dekompensierte kardiovaskuläre Reaktion, da Betablocker die Wirkung von Adrenalin (notfallmedizinische Behandlung) hemmen. Patienten mit Neigung zu allergischen Reaktionen und\/oder mit auf Histaminausschüttung basierenden Krankheiten (z. B. Asthma) sollten nach den Grundsätzen der therapeutischen Sorgfaltspflicht zu ihnen bekannten Allergenen befragt werden. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eWarnhinweis:\u003c\/strong\u003e \u003cstrong\u003eNatriumascorbat: Bei Neigung zu Nierensteinen ist eine Oxalatnephropathie mit akutem Nierenversagen (Ausfällung von Calciumoxalatkristallen) durch Vitamin-C-Gaben möglich. \u003c\/strong\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eBiotin: \u003c\/strong\u003everfälschte Laborwerte, hoch dosiertes Biotin kann Bluttests falsch hoch oder falsch niedrig erscheinen lassen. Besonders betroffen sind: Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4), Troponin\/Herzinfarkt-Diagnostik, Hormonwerte, Schwangerschaftstests\/hCG, einige Tumormarker. Empfehlung: Biotin mindestens 48–72 Stunden vor Blutentnahme absetzen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"p1\"\u003e\u003cstrong\u003eAnwendung\u003c\/strong\u003e: i.v., zu verdünnen in 250 ml NaCl 0,9 %. Die Infusionslösung ist stets frisch zuzubereiten. Riboflavin ist sehr lichtempfindlich, daher empfehlen wir, die fertige Infusionslösung mit Alufolie vor Lichteinfall zu schützen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"p1\"\u003e\u003cmeta charset=\"utf-8\"\u003e\u003cstrong\u003eInfusionsbesteck\u003c\/strong\u003e: Intrafix® Air P\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"p1\"\u003e\u003cstrong\u003eLaufzeit\u003c\/strong\u003e: \u003cmeta charset=\"utf-8\"\u003e45–60 Minuten\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"p1\"\u003e\u003cmeta charset=\"utf-8\"\u003e\u003cstrong\u003eTherapiezyklus\u003c\/strong\u003e: 1 x pro Woche, abhängig vom Gesundheitsstatus des Patienten\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"p1\"\u003e\u003cmeta charset=\"utf-8\"\u003e\u003cstrong\u003eZeitraum\u003c\/strong\u003e: 5–10 Wochen, abhängig vom Gesundheitsstatus des Patienten\u003cstrong\u003e\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"p1\"\u003e\u003cstrong\u003eHinweis für Ärzte und Therapeuten\u003c\/strong\u003e: Grundsätzlich legt bei Individualrezepturen der Arzt\/Therapeut die Indikation fest. Der Vorschlag ist lediglich eine Empfehlung für eine Therapieoption, wobei die Dosierung und Häufigkeit der Anwendung allein in der Entscheidung des Arztes\/Therapeuten liegt. Der behandelnde Therapeut ist für die Behandlung verantwortlich und muss die jeweilige Applikation vor Behandlungsbeginn individuell für jeden Patienten prüfen und beurteilen. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte.\u003c\/p\u003e","brand":"rezeptur.de","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53192353579232,"sku":"8125623","price":55.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0623\/0818\/8384\/files\/BA-LAB_Etikett_LeakyGutInfusion.webp?v=1782210300","url":"https:\/\/rezeptur.de\/products\/leaky-gut-infusion","provider":"rezeptur.de","version":"1.0","type":"link"}